Dienstag, 19. August 2014

Kritharaki-Pfanne mit Paprika

Das erste Mal mit griechischer Pasta in Kontakt gekommen bin ich vor Jahren in einer Jugendherberge in Brüssel. Da gab es eines Abends "Truthahn mit griechischen Nudeln und Pfirsich". Ich wiederhole: Jugendherberge! Ich hatte vorher weder Truthahn, noch eben diese Nudeln gegessen. Da ich das Essen aus Jugendherbergen auf einem ganz anderen Niveau kannte, war ich doppelt überrascht. Dieses Essen war so, so, so lecker! Der Truthahn war das beste Fleisch, das ich je gegessen habe und die griechische Pasta war - soweit ich mich noch erinnern kann - ohne Sauce, aber mit geschmolzenem Feta zusammen auf dem Teller. Dazu zwei Pfirsichhälften, die zu beidem geschmeckt haben. Seit exakt diesem Tag wollte ich mal mit griechischen Nudeln kochen.

Wir gehen oft mit der Familie griechisch essen. Mittlerweile sind es zwei oder drei Restaurants, in denen wir regelmäßig zu Gast sind. Ich habe auf keiner der drei Speisekarten je ein einziges Gericht mit Kritharaki entdeckt. Stellt sich jetzt natürlich die Frage, wie griechisch sie denn dann überhaupt sind :D

Jedenfalls habe ich letztens im Supermarkt diese Nudeln gekauft und zu Hause eine Kritharaki-Pfanne mit Paprika fabriziert. Richtig lecker und vollkommen unkompliziert! Die Schärfe kann man natürlich variieren.



Für zwei Portionen braucht man:
ca. 250 g Kritharaki
1 rote Paprika
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
etwas Weißwein
70 ml Gemüsebrühe
2 EL Ajvar (ich habe milden genommen, scharf geht natürlich auch)
Paprikapulver, Salz, Pfeffer
Pinienkerne
Feta

Die Nudeln laut Anleitung kochen. Danach zur Seite stellen.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln klein hacken und in der Pfanne in etwas Öl anbraten. Nach einiger Zeit die gestückelte Knoblauchzehe dazugeben. Die rote Paprika in kleine Würfel schneiden und auch in die Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und den Ajvar unterrühren. Mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Jetzt die Gemüsebrühe dazugeben und ein paar Minuten köcheln lassen.
Jetzt die Nudeln unterrühren. Mit Pinienkernen und zerbröseltem Feta servieren.


Man kann auch gut kleine Joghurt- oder Schmand-Kleckse auf dem Teller verteilen, gerade wenn man die Pfanne etwas schärfer gemacht hat.
Ich bin echt begeistert, wie lecker das schmeckt. Ich habe schon ganz viele andere gut klingende Rezepte mit Kritharaki gefunden, wie zum Beispiel Salate oder Aufläufe, also dürfte es hier demnächst mehr davon geben.
 

Und weil es so gut zum Thema passt, mache ich bei der Vegetarischen Weltreise der Tomateninsel mit, die diesen Monat Zwischenstopp in Griechenland macht.

Vegetarische Weltreise - Griechenland

Kommentare:

  1. Sieht seeehr lecker aus !
    Schöner Blog ! :)
    Würde mich freuen wenn du auch mal bei mir vorbeischauen würdest :)
    Liebste Grüße,
    Kristine von http://kristy-sblog.blogspot.de/

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  2. Die Kritharaki kenne ich zwar, damit gekocht habe ich allerdings noch nie. Deine Pfanne schreit förmlich danach dies zu ändern und sie nachzukochen.

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  3. Solche Kritharakinudeln finde ich auch lecker. Eine gute Alternative zu Risotto, was ich gar nicht mag. Kritharaki habe ich mal mit Ziegenmilch und -käse zubereitet. Allerdings noch nicht verbloggt. Ich sollte das mal wieder kochen und dann gleich fotografieren. Ist total lecker! Vielleicht findest du es ja auch durch googlen:)

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    1. Die Variante hört sich aber auch gut an. Werde ich mir mal merken :)

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